Massagetechniken

Massagetechniken gibt es viele, auch wenn man zunächst vor allem an eine herrlich entspannende schwedische Massage denkt.


Diese wird von vielen Physiotherapeuten verwendet, um Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates zu behandeln.


Wir stellen Ihnen hier diese und andere gängige Massagetechniken vor.


Schwedische Massage


Bei der klassischen schwedischen Massage kommen fünf verschiedenen Griffen zum Einsatz:

  • Effleurage (Streichung)
  • Petrissage (Knetung)
  • Friktion (Reibung)
  • Tapotement (Klopfen)
  • Vibration (Zittern)

Die schwedische Massage ist vor allem entspannend und dient zur Lösung verspannter Muskeln.


Sportmassage


Die Sportmassage ist streng genommen keine völlig andere Massagetechnik, sondern eine Ergänzung zur klassischen Massage. Hierbei werden die besonderen Bedürfnisse des Sportlers bei der Massagebehandlung berücksichtigt.


Eine Sportmassage ist in der Regel auch wesentlich kräftiger und energischer, da davon ausgegangen wird, dass die Sportler robuster sind. Zudem sind die Muskeln besser ausgebildet und es bedarf mehr Kraft, die Verspannungen zu lockern.


Die Sportmassage kommt v.a. in folgenden Situationen zum Einsatz:

  • harten Belastungen
  • nach dem normalen Training
  • zur Vorbereitung auf einen Wettkampf

Thai Massage


Während bei der klassischen und der Sportmassage vor allem mit den Händen gearbeitet wird, kommen bei der sogenannten Thai Massage auch andere Körperteile des Masseurs zum Einsatz, z.B. typischerweise:

  •  Füßen
  •  Knien
  •  Ellbogen

Dabei wird besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Energielinien, die den Körper durchlaufen, gelegt. Spezieller Druck auf bestimmte Energiepunkte sollen dabei Blockaden lösen und den Energiefluss optimieren.


Hot-Stone-Massage


Bei dieser Massagetechnik werden heisse Steine auf die zu behandelnden Körperpartien aufgelegt. Diese Steine sind abgerundet und sehr angenehm auf der Haut. Die Hitze ist erträglich wohltuend und entspannt zusätzlich. Die Wärme dringt tief ein und erzielt somit entsprechend eine tiefe Entspannung. Die speziellen Steine werden auf die bereits angesprochenen Energiepunkte und -zentren aufgelegt.


Fußreflexzonenmassage


Auch die bekannte Fußreflexzonenmassage zählt zu den Massagen mit indirekter Wirkung, da auch hier Punkte behandelt werden, die Wirkung auf andere Körperstellen und Organe haben. Es handelt sich somit um eine Alternative Behandlungsmethode. Die Grundannahme ist auch hier, dass sich in bestimmten Körperstellen - sogenannte Reflexzonen - die Muskeln und Organe unseres Körpers widerspiegeln.


Shiatsu-Massage


Die Shiatsu-Massage ist im Prinzip eine Druckmassage. So kommt der Begriff Shiatsu aus dem Japanischen und bedeutet Fingerdruck. Shiatsu-Massagen sind somit sehr eng mit der Akupressur verwandt. Auch hier wird ein deutlicher und langanhaltender Druck auf spezielle Punkte ausgeübt. Diese liegen wie bei der Akupunktur und Akupressur auf den Energiebahnen – Meridiane – der traditionellen chinesischen Medizin.


Lomi Lomi-Massage


Diese Technik stammt aus Hawaii und wird daher auch als hawaiianische Tempelmassage bezeichnet. Neben den Händen kommen vor allem auch Ellbogen und Unterarme zum Einsatz.


Auch bei der Lomi-Lomi Massage wird – genau wie bei der Thai- oder der Shiatsu-Massage - davon ausgegangen, dass Verspannungen im Körper den lebenswichtigen blockieren. Ziel der Massage ist es somit, diesen Energiefluss durch die Lösung der Verspannungen wiederherzustellen.


So finden Sie die richtige Massagetechnik


Bevor Sie sich für eine bestimmte Massagetechnik entscheiden, sollten Sie zum einen überlegen, welche körperlichen Beschwerden Sie haben und warum Sie eine Massage wünschen.


Zudem sollten Sie sich von Ihrer Intuition leiten lassen: Mit welcher Massagetechnik können Sie sich spontan identifizieren, welche interessiert Sie besonders, oder welche ist Ihnen fremd und eher unangenehm? Denn am Ende will man sich bei einer Massage so richtig wohlfühlen und entspannen!

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