Hatha Yoga – der Trend im Überblick

Was genau ist Hatha Yoga?

Vermutlich war es im 6. Oder 7. Jahrhundert, als die heutige Wundersportart zum ersten Mal ausgeübt wurde. Der indische Gelehrte und Fischer Matsyendra praktizierte mit einem seiner Schüler den heute so beliebten Yogastil.

Das aus dem altindischen stammende Wort „Hatha“ bedeutet so viel wie „kraftvoll“ und auch „bewusst“. Die Asanas stärken vor allem die Muskeln, aber auch den Geist und öffnen den Körper für neue Energie. Anderen Übersetzungen nach steht das „Ha“ (deutsch: Sonne) für die Entspannung während der Mond („Tha“) die Anspannung symbolisiert. Diese beiden Komponenten, Anspannung und Entspannung, prägen den Yogastil und machen ihn so gesund für unseren Körper.

Die langsamen aber durchaus intensiven Übungen sind einfach zu erlernen, wodurch sich Hatha Yoga auch gut für Neulinge eignet. Gleichzeitig ist der Stil genauso entspannend und stellt somit einen schönen Ausklang für einen anstrengenden Tag dar.

Wie wirkt sich Hatha Yoga auf Körper und Geist aus?

Der Stil des Hatha Yoga wirkt sich besonders positiv auf den menschlichen Körper aus.

Durch die speziellen Übungen wird vor allem das innere und äussere Gleichgewicht gefestigt. Noch dazu sorgen Bewegungen für eine Verbesserung der Stabilität und Muskelkraft.

Durch regelmässiges Ausüben von Hatha Yoga wird das eigene Wesen ausgeglichen und gestärkt.

Die Asanas im Hatha Yoga legen einen besonderen Schwerpunkt auf Atemübungen und die Wertschätzung des Augenblicks. Dieses wird auch durch die langsamen, entspannenden und wechselnden Haltungen geschult.

Praktizierende des Hatha Yoga berichten davon, wie der Geist immer leichter wird und sie Energie und Ruhe für den Alltag gewinnen, in dem Gedanken und Emotionen ihren Platz finden.

Stresssituationen sind so einfacher zu meistern, wenn sie denn überhaupt vorkommen. Ist der Geist ausgeglichen, schwinden auch Konfliktpunkte.

Zudem bringt Hatha Yoga, so wie andere Yogastile, auch in physischen Aspekten einen grossen Vorteil. Leichten Schmerzen wie Nackenbeschwerden und Rückenleiden kann somit vorgebeugt werden, die Probleme können aber auch gezielt mit den Bewegungen behandelt werden. Besonders im Nacken- und Rückenbereich ist eine Hatha Yoga Therapie empfehlenswert, da die Muskeln dort schonend gefestigt werden. Wer lange auf unbequemen Bürostühlen sitzen muss und den ganzen Tag den Blick gerade auf den PC richtet, sollte sich einmal nach einer Hatha Yoga Stunde in seiner Umgebung umsehen, denn die kleinen Bewegungen wirken wahre Wunder.

Welche Übungen gibt es beim Hatha Yoga?

Da für Yoga so wenige Geräte benötigt werden, lässt sich die Trendsportart auch im Wohnzimmer ausüben. Anfänger sollten die Übungen jedoch vorher gut recherchieren, damit die Bewegungen nicht falsch ausgeführt werden. Grundsätzlich bestehen die Asanas aus einem Flow, der sich meist ganz automatisch ergibt. Durch diesen kann die Energie einfacher fliessen und der Körper findet schneller seine Mitte.

Besonders beliebt bei Einsteigern sind die Übungen „Katze und Kuh“ und der „absteigende Hund“, die sich gut zum Aufwärmen eignen. In der Kraftphase ist eine Kombination aus Vorwärtsbeuge, „Kind“ und Plank möglich, um den gesamten Körper zu beanspruchen.

Sportliche und Fortgeschrittene können auf Asanas wie den Fisch, den Bogen oder den Kopfstand zurückgreifen, sollten jedoch nach jeder anstrengenden Übung eine entspannende einschieben. Zu diesen gehört auch der schlafende Hase und das Krokodil.

Am Ende jeder Hatha Yoga Einheit sollte zum Ausklang noch die Savasana-Übung gemacht werden, bei der in aller Ruhe auf dem Rücken liegend der Moment genossen wird.

← Älterer Post Neuerer Post →



Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen